
Und direkt weiter mit Carl, Donut und wie sie alle heißen, denn – auch wenn es kein Dostojewski ist – die Anzahl der Charaktere und Ereignisse ist in sieben Büchern schon schnell gewachsen. Und da dieser Band sich um die seit Buch 1 immer wieder beschriebene 9. Ebene handelt – die Faction Wars – werden wir hier viele Namen lesen.
Die Serie hat sich inzwischen so weit gewandelt, dass Dinniman die Ebenen nicht mehr nach Schwierigkeitsstufen und Themes aufbaut; er scheint sich auch bei diversen Videospielgenres zu bedienen. Der Vorgänger war z. B. stark beeinflusst von und dieser hier geht eher in Richtung Taktik und Strategie.

Und ich muss sagen: Scheinbar habe ich – nachdem über 6 Bücher hinweg geteasert wurde – etwas mehr erwartet. Der Mittelteil hat sich aus meiner Sicht nicht so gut weggelesen. Ich habe relativ schnell den Überblick verloren, wer jetzt wo was macht und welche Fraktionen es überhaupt gibt. Dafür passiert auf der Lore-Ebene ziemlich viel, denn eine Entwicklung gegen Ende des letzten Bandes hat [Hinweis: Grammatikalisch unvollständig – "hat das Buch den Ereignissen..." -> Vorschlag: "...hat den Ereignissen dieser Spielshow eine neue Bedeutung gegeben."] dieser Spielshow eine neue Bedeutung gegeben.
Es macht keinen Sinn, jetzt nicht direkt zum nächsten Band zu gehen.