Ich verkaufe jetzt LEGO StarWars Minifiguren... Ich weiß auch nicht, wie das passiert ist.

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Fangen wir mit dem Teil an, der am wenigsten Sinn ergibt: Ich bin kein großer Star Wars Fan.

Versteh mich nicht falsch – ich mag das Universum. Ich habe die Filme gesehen [1], ich habe gelegentlich in die Serien reingeschaut, und ich sympathisiere schon mit der Materie und mit dem Fandom drumherum. Ich bin nur eben nicht der, der auf Conventions fährt oder eine Meinung zur Chronologie der Klonkriege hat.

Und trotzdem stehen hier gerade rund 200 kleine Plastikmenschen aus diesem Universum, und ich verbringe einen erschreckend großen Teil meiner Freizeit damit, weitere zu kaufen und wieder zu verkaufen.

Wie es dazu kam? Langeweile.

This Inevitable Ruin - Matt Dinniman

Frontcover

Und direkt weiter mit Carl, Donut und wie sie alle heißen, denn – auch wenn es kein Dostojewski ist – die Anzahl der Charaktere und Ereignisse ist in sieben Büchern schon schnell gewachsen. Und da dieser Band sich um die seit Buch 1 immer wieder beschriebene 9. Ebene handelt – die Faction Wars – werden wir hier viele Namen lesen.

whathaveidone 0.6.2 - Neues Layout, AI Provider, Onboarding und mehr.

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Letztes Jahr habe ich hier whathaveidone vorgestellt – eine TUI-App, die mir helfen soll zusammenzufassen, was ich in welchem Zeitraum gemacht habe. Mit dem Hintergedanken, mir die Stundenerfassung zu erleichtern und bessere Aussagen bei Daily Standups zu geben.

Diese Woche hatte ich nun endlich Zeit, mich wieder mit dieser App zu beschäftigen, und habe nun die Version 0.6.2 veröffentlicht!

The Eye of the Bedlam Bride

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Normalerweise versuche ich beim Lesen einer Buchreihe zwischen den Teilen andere Bücher zu streuen, um ein Ausbrennen zu vermeiden, aber nach dem Ende von Band 5 wollte ich direkt weiterlesen. Wie bei einem Videospiel, wo ich „nur noch ein Level“ spielen will, obwohl es schon 1 Uhr nachts ist. Und ich glaube, dieser sechste Teil ist der bisher beste der Reihe.

Jade Legacy - Fonda Lee

Jace Legacy

Das letzte Buch der Green Bone Saga. Die Geschichte umfasst dieses Mal eine Zeitspanne von mehr als einem Jahrzehnt und ist oberflächlich erstmal eher episodenartig. Alles in allem ein schöner Abschluss, und gegen Ende hatte ich einige Figuren schon sehr ins Herz geschlossen – auch wenn ich gelegentlich Probleme hatte, die Namen auseinanderzuhalten.

Generell zur ganzen Reihe: Diese Mischung aus Fantasy- und Mafia-Familienepos (mit Anleihen bei Yakuza oder doch chinesischen Triaden? Ich bin mir nicht sicher, was hier das Vorbild ist. Kekon scheint sich für mich eher an Japan als an China zu orientieren) funktioniert insgesamt für mich überraschend gut. Das Worldbuilding ist spannend genug, dass ich jetzt immer noch mehr will. Insgesamt eine faszinierende Fusion aus Magie und Realwelt.

Definitiv eine Leseempfehlung!

REPLACED - Style over Substance.

REPLACED beginnt wie ein Versprechen. Ein typischer 2D-Sidescroller-Plattformer mit Pixelgrafik. Wir befinden uns in einer Verfolgungsjagd; auf der Straße im Hintergrund hält ein Fahrzeug an. Es schießt auf uns. Ein Harpunenprojektil verfehlt uns knapp und trifft den Boden im Vordergrund. Die Kamera fährt raus und runter, sie verlässt ihre starre 2D-Perspektive und zeigt uns das Geschoss im Boden. Der Hintergrund wird unscharf, in Pfützen spiegelt sich das Sonnenlicht, die Musik dröhnt. Es ist ein Moment – der Moment, in dem auch der letzte Spieler merkt, dass es sich nicht um eine typische 2D-Erfahrung handelt. Wow.

Ein toller Anfang!

Es ist einer der besten Momente, die ein Spiel im Jahr 2026 bieten kann. Die Pixel-Art-Welt von Sad Cat Studios sieht aus, als hätte jemand die Engine von Flashback genommen und in eine Zeitmaschine gesteckt. Retro-Ästhetik trifft auf modernes Licht: Cyberpunk-80s mit Neon und Smog. Die cinematische 2.5D-Präsentation macht aus einem Side-Scroller etwas, das sich wie ein Film anfühlt. Nein, es ist nicht das erste Spiel, das die Dimensionen miteinander verbindet – mir fällt da zum Beispiel das grandiose Inside ein –, aber bisher hat es keins so gut inszeniert wie REPLACED.

Und dann ... dann fängst du an zu spielen.

The Gate of the Feral Gods - Matt Dinniman

Frontcover: The Gate of the Feral Gods by Matt Diniman - Book 4 of Dungeon Crawler Carl Series

Nachdem ich das dritte Buch zugeschlagen habe, habe ich direkt das vierte Buch begonnen. Und es hat mir gleich um einiges besser gefallen: ein spannendes Setting, Plottwists und selbst die fiktive Hintergrundgeschichte – die im Buch eigentlich nur ein Vorwand für die Story ist – war packend. Nach dem eher durchwachsenen dritten Teil ist dies definitiv wieder ein Schritt in die richtige Richtung!

Gleichzeitig werde ich jetzt aber mit der Serie einen Gang herunterschalten. Eine Reihe Back-to-Back zu lesen, ist ein wenig anstrengend, zumal die Serie noch nicht einmal beendet ist.